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Herbsttreffen der Coupé Community 30.09. - 03.10.2022

Anreise:
Freundliches Wetter mit Sonnenschein und Wolken. Laut Navi habe ich eine Zeitreserve von einer halben Stunde, was in Anbetracht des bevorstehenden langen Wochenendes und des erwartbaren Verkehrsaufkommens nicht üppig ist. Bis zum Frankfurter Flughafen läuft der Verkehr auf der Autobahn noch relativ flüssig. Dann wird’s zäh... und die Reserve verflüchtigt sich im Minutentakt. Dennoch bin ich 10 Minuten vor Ultimo in Bad Kreuznach. Es war ein schönes Wiedersehen mit den Teilnehmern, diesmal so ohne Maske fast schon ungewohnt. Tolles, sehr großzügiges Zimmer und am Abend gab es ein reichhaltiges Buffet – Essen bis der Nabel stratzt. Für manchen wurde der Abend noch lang...

1. Tag

Es regnete. Natürlich. Was wäre ein Z3 Coupé Herbsttreffen ohne Regen. Da würde ja was fehlen. Nach dem Frühstück und Briefing vor Fahrtbeginn ging es auf die Tour von Bad Kreuznach über die Naheweinstraße, die uns über gut 130 km durch mehr als 30 Weinorte und entlang spätsommerlich eingefärbter Weinhänge, teils in Felslandschaften eingebettet, führt. Da mit Fremdfahrzeug angereist, war ich in der ungewohnten Rolle des Beifahrers (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an meinen Fahrer Frank), was völlig neue Perspektiven ermöglichte (man kann sich in aller Ruhe die Landschaft anschauen und den Blick länger dort verweilen lassen).

Bis wir am Ziel unserer ersten Etappe, der Gaststätte Stadtmühle in Monzingen ankamen hatte das Wetter aufgeklart, so dass wir trockenen Fußes das nahegelegene Weingut Weber erreichten, wo die aparte Winzertochter für uns (also die Nichtfahrer) eine Weinprobe abhielt. Danach ging’s, immer noch trockenen Fußes, zurück zur Gaststätte Stadtmühle, wo wir unser vorbestelltes Mittagessen einnahmen.

Anschließend wurden die Zettis bei – man mag es kaum glauben – Sonnenschein auf dem großzügigen, gaststätteneigenen Parkplatz für eine Fotosession umgeparkt, bevor die Reise weiter ging auf der Naheweinstraße zurück nach Bad Kreuznach zum Waldparkplatz am Forsthaus Spreitel. Von dort aus sollte es ursprünglich – so der Plan – einen Spaziergang zum Aussichtspunkt Rheingrafenstein geben. Der Spaziergang wurde aber nach ein paar hundert Metern aus logistischen und wettertechnischen Gründen abgebrochen, sodass wir etwas vorzeitig im Hotel eintrafen und jeder noch Zeit für sich hatte, bevor es zum Abendessen ging. Wir trafen uns dann später am Abend an der Hotelrezeption und gingen zu Fuß bei leichtem Tröpfeln entlang der Nahe durch den Kurpark zum Brauwerk in Bad Kreuznach, wo wir unser vorbestelltes Abendessen einnahmen und anschließend zurückspazierten.

2. Tag

Nach dem Frühstück und Briefing vor Fahrtbeginn führte uns die 160 km lange Tagestour von Bad Kreuznach weiter nördlich durch den Hunsrück, dann Richtung Westen bis in die Nähe von Idar-Oberstein sowie weiter südlich bis in den nördlichen Teil der Pfalz.

Nach etwa 2 Stunden Fahrzeit, hatte ich schon erwähnt, dass es regnete, und zwar ordentlich, erreichten wir das Restaurant Kyrburg, in dem wir zu Mittag aßen und die Aussicht ins Tal genießen konnten, während der Regen mal mehr, mal weniger stark plätscherte. Die Weiterfahrt führte uns in das Städtchen Meisenheim / Glan, dessen historischer Ortskern mit Fachwerkhäusern mich, wie ich zugeben muss, begeistert hat. Natürlich hat es auch hier teilweise leider wieder wie aus Kübeln geschüttet, was uns aber nicht abhielt vom Eisessen, dem Essen exquisiter Törtchen (im Weinhotel Meisenheimer Hof) und dem Flanieren auf kopfsteingepflasterten Sträßchen. Wer in der Gegend ist, sollte auf jeden Fall viel Zeit mitbringen und Meisenheim etwas ausgiebiger besuchen. Es gibt dann sicherlich viel zu entdecken. Wir verließen Meisenheim und machten uns auf den Weg zur Ebernburg oberhalb des Ortes Bad Münster-Ebernburg. Es schüttet. Der Parkplatz ist nicht gepflastert oder geteert, so dass man sich beim Einsteigen jede Menge Schmutz ins Auto holen würde, weswegen wir uns im Gegensatz zu ein paar ganz Hartgesottenen entschließen, nicht auszusteigen und den Aussichtspunkt oder das Restaurant im Burginnern zu besuchen, sondern stattdessen, gleich die 7 km lange Heimfahrt zum Hotel anzutreten. Wir trafen uns dann später am Abend an der Hotelrezeption und gingen gemeinsam – man mag es kaum glauben nach dem Tag – trockenen Fußes zum Restaurant Bella Italia. Den Tag ließen wir nach der Rückkehr im Hotel noch mit einem „Absacker“ ausklingen.

3. Tag

Abreise:
Was soll ich sagen – es war tolles Wetter...

Ha-Di-Bü