Die Vorzeichen zum diesjährigen Auftakt der Treffen und Ausfahrten der Coupé Community konnten nicht besser sein: die Wetterprognose versprach schönstes Frühlingswetter, die beiden Eifelspezialisten Brigitte und Eric hatten die Organisation und Durchführung übernommen und das Treffen war mit 16 Fahrzeugen und 25 Teilnehmern ausgebucht. Leider verringerte sich die Anzahl der Teilnehmenden um drei Fahrzeuge und vier Clubmitglieder. Dies war bedauerlich, vor allem für die daheimgebliebenen, war das Treffen doch wieder einmal beeindruckend und bleibt nachhaltig in Erinnerung, bei allen die dabei waren!
Am Freitagnachmittag reisten die Teilnehmenden ins sehr gut ausgewählte „Sporthotel Grafenwald“, in Daun in der Vulkaneifel an. Das erste „Hallo“ fand auf der weitläufigen Terrasse des Hotels statt. Glückliche Gesichter bei denen, die endlich am Ziel angekommen waren und eine nervenaufreibende Anfahrt mit Wochenendstaus hinter sich hatten, entspannte Mienen bei denen, die früh angereist waren und bereits den Spa- und Wellnessbereich genossen hatten. Ein kurzweiliger Abend, der von bunter Buffetauswahl und kühlen Getränken sowie den obligatorischen Benzingesprächen untermalt wurde. Zuvor nahmen einige den von Richy erstmalig angebotenen und durchgeführten „Pre-Check“ an, bei dem wichtige Details wie z.B. Lichtfunktion und Reifenprofil der teilnehmenden Fahrzeuge geprüft wurden.
Samstagmorgen um 8:45 Uhr: Vor dem Briefing wurde dem Geburtstagskind Frank Wüst von allen gratuliert und ein heiteres Ständchen gebracht.
Eric stellte uns seine Tour von ca. 230 zu fahrenden Kilometern und fast 5000 Höhenmetern vor und erinnerte noch einmal an die clubeigenen Fahrregeln. Pünktlich um 9:00 Uhr ging es wie geplant in den Frühlingstag, mittlerweile fast selbstverständlich, daß Evelyn und Richy das Schlußfahrzeug der 13 Coupés bildeten, werden doch Richys Rückmeldungen auf bayrisch von allen gerne gehört. Gleich auf den ersten Kilometern wurde das Thema der Ausfahrt in die Praxis umgesetzt! Eric ließ keine Zweifel an den gewählten Titel „Ritt auf dem Vulkan“ und so blickte man bei der ersten „PiPa“ nach 50 Kilometern in grinsende Gesichter und strahlende Augen. Obligatorisch, daß bei jeder Rast der Versuch unternommen wird, die Fahrzeuge in Reih-und-Glied zentimetergenau auszurichten, um sie wieder zu fotografieren. Ebenso selbstverständlich scheint es, daß uns Erics ortskundige Beifahrerin Brigitte auf die Sehenswürdigkeiten hinweist, Erklärungen und so manche Anekdote dazu erzählen kann. Bald ging es dann auch weiter, waren doch noch 70 Kilometer bis zur Mittagspause zu absolvieren. Das Restaurant „Heidsmühle“ in unmittelbarer Nähe zu Manderscheid war das Ziel für die Mittagsrast. Unterschiedlicher können die Gewohnheiten nicht sein, so fiel die Wahl der Bestellungen von Sahnekuchen über „Döppeskooche“ bis hin zu „Forelle Müllerin Art“ aus. Einige vertraten sich nach der Verköstigung im weitläufigen Areal der Mühle an der Kyll die Beine, andere fanden in Benzingesprächen genug Themen, um die Pause zu füllen. Um 14:30 ging es weiter über Pantenburg und Gillenfeld vorbei am „Pulvermaar“, durch Strohn vorbei an der „Lavabombe“, weiter zum „Trautzberger Maar“ um dann eine weitere kurze Pause oberhalb von Ürzig, nach 160 Kilometern mit Blick auf die Mosel einzulegen. Ein beeindruckender Aussichtspunkt mitten in den steilgelegenen Weinbergen ließ erahnen, mit welcher Mühe der Riesling hier angebaut und geerntet werden muß. Weiter ging es über „Bengel“ und „Kinderbeuern“, vorbei am verlandeten „Wispelter Maar“ nach „Bad Bertrich“ (ohne Kneipp-Anwendung 😉). Immer wieder konnten die Z3 Coupés artgerecht bewegt werden, selbstverständlich unter Beachtung aller Regeln und Vorschriften. Bei Kilometer 200 erreichten wir zum zweiten Mal an diesem Tag das „Pulvermaar“, diesmal von der Ostseite und deutlich näher als am Morgen. Gleich drei Maare lagen auf unserer Strecke, kurz bevor wir das Ziel erreichten. Das „Weinfelder Maar“ und das „Schalkenmehrener Maar“ liegen direkt nebeneinander, dazwischen liegt die von uns befahrene Kreisstraße, das letzte Maar auf unserer Route, das „Gemündener Maar“, liegt versteckt und verdeckt von Bäumen und Büschen in unmittelbarer Nähe zum Hotel, das wir gegen 16:30 Uhr erreichten.
Um 19:00 Uhr traf sich die Gemeinschaft zum Ausklang des Tages beim gemeinsamen Abendessen, nicht ohne den beiden Organisatoren Dank zu sagen und einvernehmlich zu bitten, wieder ein Coupétreffen in der Eifel zu organisieren.
Auch von meiner Seite und bei dieser Gelegenheit noch einmal ein herZZZliches Dankeschön an Brigitte, Eric und an alle die dabei waren. Es hat wieder alles gepasst, vom Wetter, über die Disziplin der Fahrer und Zuverlässigkeit unserer bedachten Z3´s, bis zur ausgelassenen Stimmung! Ich freue mich auf das Herbsttreffen in Bayern!
HerZZZlichst,
Ludger

