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Herbstreffen der Z3 Coupé-Community vom 11. bis 13.09.2025



Nach vier Jahren war es endlich auch für mich wieder soweit: Die Z3 Coupé-Community traf sich vom 11.09. bis 13.09.2025 im bayerischen Sauerlach zum Z3 Coupé-Herbstreffen, und ich war dabei.

Martin Rehkate hat mit sehr viel Vorbereitungsaufwand den Termin für das Herbsttreffen bewusst auf September gelegt, um sicherzustellen, dass die Tage noch länger sind und das Risiko für einen frühen Wintereinbruch in den Alpen geringer ist. Zu dumm, dass die WetterApps das nicht interessierte, aber dazu im Verlauf noch mehr…

Bis zum späten Donnerstagnachmittag, 11.09.2025, reisten alle Coupés aus dem gesamten Bundesgebiet wohlbehalten im Hotel Neuwirt in Sauerlach an; für fast alle waren Plätze in der Tiefgarage reserviert. Aus optischen und gruppendynamischen Gründen wurde die Bitte des Hotels zur Parkordnung stoisch ignoriert:

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Hotel-Tiefgarage: man beachte die Parkordnung

Ab 19 Uhr begrüßten sich alle Teilnehmer*innen beim gemeinsamen Abendessen und ließen den Abend gemütlich an der Bar ausklingen.

Am Freitag startete die Gruppe mit 11 Fahrzeugen pünktlich nach dem Frühstück Richtung Mittenwald am Fuß des Karwendelgebirges. Martin hat den Streckenverlauf über wunderschöne Straßen vorbei an Kochel- und Walchensee geplant.

Mittenwald ist für seine Lüftlmalerei und den Geigenbau berühmt. Das eindrucksvolle Karwendelmassiv östlich der Stadt bietet ein wunderschönes Fotomotiv… bzw. hätte bieten können, denn leider hatte die Sonne am Freitag keine Chance und es war grau und wolkig. Immerhin verabschiedete sich der angesagte Regen entgegen der Vorhersage vorzeitig ins Wochenende und wir kamen für den Rest des Tages überwiegend regenfrei sprichwörtlich über die Runden.

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Finde den Fehler…


Nach einer ausgiebigen Mittagspause fuhren wir am Nachmittag um den Karwendel herum, um rechtzeitig zum Kaffee am Großen Ahornboden im Enger Tal zu sein. Dieses Tal hat durch seine besonderen geologischen und ökologischen Bedingungen eine einmalige Ansammlung an Bergahornbäumen hervorgebracht. Mit verantwortlich ist nicht zuletzt die Almwirtschaft des Menschen seit dem 12. Jahrhundert, bei der alle anderen Bäume und Büsche entfernt wurden.

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Mit der beginnenden Laubfärbung ab Mitte September ergab sich ein sehenswertes Farbenspiel. Die Fahrt führte uns über eine schmale Mautstraße, die trotz Geschwindigkeitsbegrenzung fahrerisch sehr anspruchsvoll war. Das nicht optimale Wetter hatte dann doch sein Gutes, waren wir doch dadurch die gesamte wunderschöne Strecke für uns fast allein.

Die große Rinderherde auf der Strecke empfand das ebenso. Endlich mal „Qualität“ auf der Straße ohne die ganzen lästigen Rad- und Motorradfahrer. Das mussten sich die Kühe und Kälber natürlich genau anschauen! Vor allem Martins Coupe gaben die Kühe gegenüber dem Salzleckstein eindeutig den Vorzug und verglichen die beiden Geschmacksrichtungen der Reihe nach derart intensiv, dass Martin schon befürchtete, die Grundierung auf seiner Motorhaube sehen zu können.

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Nachdem allen Coupés per Einzelkontrolle von den Rindern für die Weiterfahrt Freigabe erteilt wurde, nutze Martin die Gelegenheit zum Zwischenstopp, um seine Coupé-Motorhaube hektisch von allen Rinder-DNA-Spuren zu befreien.

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Nach der Rückkehr entlang der Isar, über Lenggries und Bad Tölz endete der Freitagabend nach 240 km und 2.110 Höhenmetern in geselliger Atmosphäre - aber trotz aller guten Laune mit sorgenvollen Blicken auf die Wettervorhersage des nächsten Tages: Für Samstag war der Ausflug zur Alpspitze vorgesehen, die wir uns mit der Seilbahn auf 2033m aus nächster Nähe ansehen wollten. Bei für mittags vorhergesagter 0-Meter-Sicht und gleichzeitig starkem Regen, stellten sich sowohl Martin als auch die Coupé-Gruppe insbesondere für die Seilbahnfahrt die „Sinn-Frage“.

Es stand schnell fest: „Wir schaffen das“ und zeigen der Wetter-App mal, wo der Coupé-Hammer hängt. Und siehe da: Nach einer schönen regenfreien Anfahrt mit kurzem Pausenstopp am Starnberger See zeigte sich die Alpspitze uns entgegen allen Vorhersagen statt mit 0- mit einer mehr als 10.000-Meter-Sicht bei Sonnenschein und praktisch wolkenfreiem Himmel.

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Was für ein Erlebnis, auf dem im Jahr 2010 eröffneten Skywalk AlpspiX nur wenige Minuten von der Bergstation der Alpspitzbahn einen grandiosen Blick auf die Zuspitze und in die Ebene genießen zu können.

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Die Böden der zwei Arme des AlpspiX sind mit Gitterrosten ausgelegt, die durch die Füße einen Blick rund 1000m nach unten in das Höllental freigeben. Wer die zwei Stunden freie Zeit nicht für eine schöne Wanderung nutzen wollte, konnte an der Bergstation auf der großen Sonnenterrasse eine Mittagsrast einlegen und die Sonne genießen.

Nach diesem Ausflugshöhepunkt kamen alle Coupés am Nachmittag nach knapp 250 km in Sauerlach an; alle Teilnehmer waren angesichts des „Wetter-Geschenks“ und der tollen Planung von Martin von dem Tour-Wochenende begeistert und dankten ihm mit langem und kräftigem Applaus am Abschlussabend für seine perfekte Organisation.

Nach einem sehr geselligen Abschlussabend traten am Sonntagmorgen alle die Heimfahrt an; wir werden dieses Wochenende sicher lange in Erinnerung behalten.

Text und Fotos: Alex Funk