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Müritztour 2003

Am 27. Juni 2003 war es soweit: Start zur ersten Club-Tour in den neuen Bundesländern. Um 19.00 Uhr trafen sich 33 Personen im Müritz Hotel in Klink am Müritzsee zum gemeinsamen Abendessen.

Hier wurden bei der Gelegenheit auch gleich Neumitglieder begrüßt und der Gruppe vorgestellt.

Nachdem man sich zum Teil ja länger nicht gesehen hatte, gab es viel zu erzählen. Wie immer wurde für einige der Teilnehmer der Abend entsprechend lang und es wurde sogar noch das Tanzbein geschwungen.

Am Samstag war es soweit: Um 9:30 starteten wir zur Tour. Nachdem noch schnell zwei Nachzügler in die Kolonne aufgenommen wurden, führte die Strecke für die 21 Zettis nach Federow zum Informationszentrum des Nationalparks Müritz. Dort erhielten wir in einem kleinen Vortrag einen Eindruck vom Nationalpark sowie über eine Live-Kamera auch einen Einblick in die Kinderstube der Fischadler.

Weiter ging es dann über Mecklenburgische Straßen zur größten Feldsteinscheune Mecklenburgs nach Bollewick. Da es Petrus an diesem Tag mit uns besonders gut meinte, waren viele froh sich auch einmal mit einem kühlen Getränk in den Schatten setzen zu können. Genutzt wurde der Besuch in der Scheune aber auch zum Einkauf in einem der kleinen Kunsthandwerksläden.

Von Bollewick aus ging es weiter zur Burg Wredenhagen. Dort zeigte uns die Falknerei eine Greifvogel-Flugschau. In einer humorvoll und interessant gebrachten Vorführung erhielten wir einen Einblick in die Welt der Falken, Adler, Schneeeulen und Uhus, aber auch in die Probleme, mit denen Falknereien sich heute beschäftigen müssen. Ein Mitglied der Tour, unsere liebe Heike, musste sogar in einer anschaulichen Art und Weise ihren Mut unter Beweis stellen. Sie hat sich aber wacker geschlagen und gezeigt, daß ein Zetti-Fahrer keine Angst zeigt. Anschließend ging es auf schönen Straßen und noch immer bei strahlendem Sonnenschein auf die Rückfahrt zum Hotel.

Am Sonntag um 10.00 Uhr starteten alle dann zum zweiten Teil der Tour. Südlich um den Nationalpark Müritz ging es zum Teil auf traumhaften kleinen Straßen Richtung Penzlin. In der Alten Burg wurden wir bereits zu einer Führung erwartet. Dort erhielten wir Aufklärung über Hexen und Zauberer im 16. Jahrhundert sowie zum Teil auch sehr anschaulich erklärt mit welchen Foltermethoden man diese Personen bekämpft hat.

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Auch hier hat sich ein Tourenteilnehmer mehr oder weniger freiwillig den Foltermethoden anschaulich zur Schau gestellt. Wir haben dann aber unseren Alex unversehrt wieder mitnehmen können.

Zum Abschluss der Tour ging es nach Schloss Ulrichshusen, wo wir nach einem kurzen Blick in das Schlossinnere die Tour bei Kaffee und Kuchen ausklingen ließen. Nach der Verabschiedung fuhren dann die Teilnehmer in getrennte Richtungen nach Hause und einige fuhren noch weiter an die schöne Ostsee um die Tage dort ausklingen zu lassen.

Andreas Jaacks / Simone Schürhaus