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Saisonabschluss 2007
Fränkische Seenplatte Tour

Freitag 14. September 2007

Am Freitag den 14. September war es wieder soweit. Die Jahresabschlusstour des Z3 Roadster Clubs ins Fränkische Seenland stand auf dem Programm. Die Tour hätte diesmal unter dem Motto "Sieben kleine Zettilein, nur anders herum" stehen können. Nach dem Einchecken im komfortablen Strandhotel Seehof erhielten wir von unserem Tourenscout Gabi Liegel erste Instruktionen und das liebevoll gestaltete und sehr detaillierte Roadbook. Zum geplanten Start um 13:45 fehlte nur noch Gabis Mann Jürgen und der Familien-Zetti. Müssen wir heute etwa hinter dem Mondeo herfahren!?!.

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Als wir uns gerade vor der Parkgarage versammelt hatten, brauste Jürgen im estorilblauen 3-Liter heran. Unsere Scouts waren komplett und wir waren acht.

Los ging es ohne Verzögerung. Auf den ersten Metern kam uns noch ein Nachzügler entgegen, der sich auch sofort unserem Konvoi anschloss. Da waren es schon neun. Unsere Nachmittagstour führte uns durch das Fränkische Seenland. Kreuz und quer über Hügel, Steigungen und Serpentinen. Schließlich kamen wir um 15:05 Uhr auf der Festung Wülzburg bei Weissenburg an.

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Auf dem Parkplatz entdeckten wir zwei weitere uns nicht unbekannte Zettis. Da waren wir dann elf. Eine kurze Rast auf der Wülzburg gab uns Gelegenheit im gemütlichen Wirtsgarten eine Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen zu uns zu nehmen, die Festungsanlagen zu besichtigen und einen Blick auf Weissenburg, Schloss Ellingen oder generell auf die wunderschöne fränkische Landschaft zu werfen. Bei diesem schönen Wetter war das ein Hochgenuss, welcher uns die nicht mehr mögliche Burgführung leicht verschmerzen ließ. Die anschließende Heimfahrt zum Hotel führte uns schließlich direkt an Schloss Ellingen vorbei, wo wir unsere Zettis zu einem Foto-Shooting vor der großartigen Kulisse abstellten. Hier war genügend Zeit, das Innere des Schlosshofes zu erkunden oder auch ein Döschen Öl zum Wohlergehen des 6-Zylinders bei der nahe gelegenen Tankstelle zu erstehen.

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Auf der Weiterfahrt hatte Jürgen noch einige (normalerweise unterschätzte) Lektionen in der Z3 Fahrtechnik für uns eingebaut. Das Wenden im Konvoi !!! Aufgrund der regen Straßenbautätigkeit im Fränkischen Seenland hatten sich einige Änderungen der Wege ergeben, die unsere Scouts durchaus überraschten. (Wenn er nichts gesagt hätte, wär uns das gar nicht aufgefallen). Wieder zurück im Hotel haben wir die dort verfügbaren Annehmlichkeiten wie Swimmingpool, Whirlpool, Sauna und Dampfbad genossen.

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Pünktlich um 19:30 Uhr begaben wir uns zum Abendessen zu einem vorzüglichen 4-Gänge Menü. Anschließend haben die Sportlichen von uns noch von der Möglichkeit zum Kegeln Gebrauch gemacht. Mit kurzweiligen Kegelspielen und der damit verbundenen Möglichkeit zum Eintreiben der Gebühren für die Kegelbahn hat uns Hannelore auf Trab gehalten.


Samstag 15. September 2007

Beim Frühstücksbuffet im Strandhotel Seehof haben sich vermutlich einige die Frage gestellt, ob man nicht lieber den Rest des Tages mit dem Probieren der dargebotenen Köstlichkeiten (u. a. Oppmann Sekt) verbringen sollte. So ein reichhaltiges Frühstück ist auch für Hotels dieser Klasse echt selten (gesiegt hat dann aber doch die Liebe zum Zetti - Fahren). Plötzlich große Überraschung als Martin, unser zweiter Vorstand im Frühstücksraum erschien (sein Zetti ist gestern Abend um 18 Uhr erst aus der Werkstatt gekommen). Wir haben uns alle sehr gefreut. Da waren wir auch schon zwölf. Doch die Überraschung ging weiter. Plötzlich kamen auch noch Jürgen und Angelika mit einigen Zetti-Freunden vom Stammtisch Franken hinzu. Da warens plötzlich sechzehn.

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Und wieder ging die Tour kreuz und quer durchs Land. Nur die fränkischen Seen, die haben wir nicht gesehen. (Die haben die Baumeister gut zwischen Hügeln und Wäldern fernab der Straßen versteckt.) Durch die Hopfenstadt Spalt über malerische "Käffer", wie der Franke liebevoll seine kleinen Dörfer nennt, durch enge Kurven und lichte Kiefernwälder zur Pflugsmühle. Dort kehrten wir in einem malerischen Biergarten ein, wo wir mit einheimischen Köstlichkeiten und selbst gebackenem Holzofenbrot verwöhnt wurden. Besonders zu erwähnen ist eine Brotzeitplatte für 2 Personen "für Omma und Obba" mit Wurst und Käse aus der Region und einem Fläschchen "Doppelherz". Da kommt doch folgende Frage auf: "Wenn man das in den Tank des Zetti schüttet, fährt er dann wie ein 12 Zylinder ???"

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Nach dem reichhaltigen Mittagessen ging es weiter über herrliche Straßen zum Großen Brombachsee. Dort erwartete uns um 15:45 Uhr eine Fahrt mit dem Trimaran "MS Brombachsee". An der Anlegestelle angekommen und nach einem kleinen Spaziergang am Seeufer, waren wir verwundert über die enorme Menschenmenge (ca. 500), die sich anschickte, das ankommende Schiff zu entern. Doch das Chaos wurde gut beherrscht, und nach dem wohlgeordneten Zugang verschiedener Reisegruppen wurden auch wir aufgerufen und zum Heck des Schiffes geleitet. Dort war nur für uns ein eigener Raum reserviert, in dem Kaffee und Kuchen serviert wurden. Nach dieser Kaffeepause hatte jeder die Möglichkeit, die weitere Umrundung des Sees auf dem Unter-, Zwischen- oder Oberdeck zu verbringen. Aus unserer Sicht war das Oberdeck wegen des phantastischen Wetters und der guten Aussicht die Empfehlung.

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Nach einer guten Stunde Schifffahrt gings zurück zu den Zettis, die wir zwecks Photographie exakt ausrichteten. Noch rasch einige Aufnahmen von unseren Lieblingen nebst Gruppenbild von uns gemacht, und schon waren wir wieder auf der Piste.

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Am Hotel angekommen stellten wir fest, dass sich unser Korso schon wieder um einen Zetti vergrößert hatte. Ein Ehepaar aus der Region hatte über das Internet von unserer Tour erfahren und uns (leider erst) auf der Rückfahrt gefunden. Schnell wurden Basisinformationen über den Club und ein Flyer übergeben. Nachdem sich die Franken verabschiedet hatten, erwartete uns wie am Vortag ein phantastisches Abendessen.

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Leider war das Hotel so ausgebucht, dass für Martin keine Möglichkeit zur Übernachtung bestand, und er uns noch am gleichen Abend verlassen und zurück nach München fahren musste. Diese Situation der "Führungslosigkeit" hatte jedoch auch seinen Vorteil. Eberhard, sehr geschickt im Argumentieren, nutzte die Gunst der Stunde und überzeugte Volker, für uns alle noch eine Runde Sekt auf Vereinskosten zu schmeißen. Hat uns sehr gemundet !!! Da der Tag schön aber auch anstrengend war, sind dann alle recht schnell ins Bett gefallen, um die notwendigen Kräfte für den Sonntag zu sammeln.


Sonntag 16. September 2007

Heute ist leider schon wieder der Abreisetag. Trotzdem hatten Gaby und Jürgen noch einige Schmankerln für uns vorbereitet. Pünktlich um 10:00 Uhr, nach dem Auschecken ging es auf die letzte Etappe unserer Tour durchs Fränkische Seenland. Teilweise über uns bereits bekannte sehr schöne Straßen fuhren wir zu einem Gasthaus mit "Schnapsbrennerei", welche in Familienbesitz ist.

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Von der Wirtin erfuhren wir einiges über den grundsätzlichen Ablauf des Brennvorganges und seine steuerliche Behandlung. Außerdem wissen wir jetzt, was sich hinter den Begriffen wie "Doppelt gebrannt" oder "Kirschwasser", "Himbeergeist" und "Spirituose" versteckt. Abschließend gab es die Möglichkeit einige Fläschchen für zu Hause zu erwerben.

Unsere Weiterfahrt führte uns am Rothsee vorbei nach Hilpoltstein mit seiner malerischen Altstadt und Burgruine. Dort waren im Innenhof eines historischen Gasthauses Plätze für uns reserviert. Typisch fränkische Spezialitäten wie "Schäufele", "Krustenbraten" oder "gebackener Karpfen" wurden serviert. Nach diesem üppigen Mahl hieß es dann leider endgültig Abschied nehmen.

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Wir hoffen, dass alle gesund und munter zu Hause angekommen sind und dass wir uns im kommenden Jahr bei neuen Touren wieder sehen.

Besonders bedanken möchten wir uns (auch im Namen aller Teilnehmer) bei Gaby und Jürgen für die perfekte Planung und Durchführung dieser wunderschönen Tour.

Gaby und Horst Kreiner